

Ich habe meine Kamera gefunden – da bin ich mir nach zwei Monaten intensiven fotografierens mit der Voigtländer Bessa III sicher. Der Weg zu meiner Kamera war lange. Die Kleinbildkameras (Pentax ME Super, Leica R4) sind mittlerweile durch digitale SLRs meiner Meinung nach vollkommen ersetzbar. Die Kiev 88 Mittelformatkamera, die ich mal hatte war zu fehlerbehaftet, die Exakta 66 zu groß. Hinzu kommt, dass ich mit der spiegelverkehrten Darstellung der Mattscheiben nie richtig zurecht kam. Also habe ich mir nach langem sparen, aufwändiger Recherche und großer Vorfreude die Mittelformatkamera Voigtländer Bessa III 667 mit Sucher zugelegt.
Bevor wir endlich auf die Kamera zu sprechen kommen, muss ich noch erwähnen, dass ich lange zwischen der Plaubel Makina und der Bessa geschwankt habe. Da ich beide Kameras nicht in die Hand bekommen konnte, habe ich gegen die gebrauchte Makina und für die neue Bessa entschieden – ich wollte einfach eine Kamera ohne Makel, auf die ich mich verlassen konnte.
Zur Kamera: Die Voigtländer ist für eine Mittelformatkamera durch den Faltmechanismus unglaublich kompakt und mit einem Gewicht von genau einem Kilogramm sehr leicht. Alle Rädchen und Knöpfchen arbeiten sehr exakt, die Kamera wirkt sehr stabil und ist trotzdem nicht klobig. Die Bessa lässt sich mit den Trageriemen angenehm am Körper tragen – ich hab sie fast den ganzen Tag bei mir. Ich mag die Tatsache, dass man nur 12 Bilder pro Film hat, so konzentriere ich mich auf jedes einzelne Bild. Meine Fotos sind deutlich besser geworden.
Meine ersten Testfotos mit der Kamera können hier bewundert werden.
